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Kapitel 1: Ray (Part3)


Ray schaute sich um und sah viele verschieden große Gebäude und viele Leute die Hochwerte Klamotten trugen. Er ging zu verschiedenen Händlern und verkaufte Leder und Häute von Tieren und nach einer halben Stunde kam er wieder und sie gingen durch das Nördliche Tor. Nachdem sie durchs Tor traten sahen sie schon eine riesige Menschenmasse von über zweihundert Leuten. Als sie sich durch die Masse drängten sahen sie auf der Stadtmauer über dem Eingangstor im Osten welches zum Armenviertel führte, fünf Leute die eine Maske und einen Kapuzenumhang trugen. Luccan war sichtlich überrascht fünf Leute nur? dachte er sich und sein Blick schweifte in die entgegengesetzte Richtung, dort standen Wachen, schätzungsweise fünfzig Mann, bis an die Zähne bewaffnet und er sah sich die Menge an die am Jubeln und grölen war fast alle waren Arme und Bettler. Die Fünf auf der Mauer ließen sich wie Helden feiern, doch plötzlich hob der Mittlere die rechte Hand und machte eine teilende Geste und die Menge teilte sich in und sie ließen eine Straße von einer Breite von zehn Metern entstehen die sich zu den Wachen hinstreckte. „Ich frag mich gerade wer sie sind?“ sagte sich Ray „Na wer wohl!“ sagte eine ihm bekannte Stimme „Wer?...“ Ray drehte sich um und sah einen Blonden Jungen der nicht älter als vierzehn sein dürfte mit Schnurrhaaren und Frettchenohren, ein Gaidjinn „... Moki!“ „Hey! Ray was geht?“ „Mir geht’s gut und danke noch mal für die Messer, echte Lebensretter, ach das hier ist Luccan ich habe ihn im Wald getroffen, und das hier ist Moki Frettchen der Diebe“ grinste Ray „Freut mich“ sagte Luccan „Ebenfalls“ erwiderte Moki „Also wer ist das jetzt?“ fragte Ray „Na, das sind die Wölfe“ sagte Moki „Wölfe?“ „Ja Luccan ich erkläre es mal so, es ist ein offenes Geheimnis das die Diebe mehrere Abteilungen haben: die Führer welche wir Hasen nennen, Tauben sind Informanten, Frettchen sind die Diebe und Spione, Eulen die Forscher, Füchse sind die Attentäter, Wölfe sind Gruppen von den Stärksten Kampfdieben und das hier nennen wir die Prüfung, es geht darum möglichst viel Aufmerksamkeit und Chaos zu verursachen und im Chaos möglichst wertvolle Gegenstände mit gehen zu lassen“ erklärte Moki sehr gewissenhaft. „Sind Roben hier?“ fragte Ray „Nein, noch nicht“ antwortete Moki mit dem Blick aufs geschehen „Roben?“ fragte Luccan verwirrt „Wir nennen Magier Roben, weil sie sich so auffällig Kleiden“ erklärte Ray „Ja, aber seit einem halben Jahr tauchen die verschiedensten Roben auf Blau, Feuerrot, Braun, Hellblau, Grün, das sind diejenigen die bis jetzt gesehen habe sie waren bis jetzt immer passiv und Haben die Diebe  mit einer Art Schutzschild aufgehalten“ erzählte Moki und plötzlich rannten die Wölfe los. Sie sprangen von Dach zu Dach und einer von ihnen rannte an einer Wand entlang sie sprangen elegant in offene Fenster und kamen durch die Türe wieder raus. „Heute sind sie besonders schnell“ stellte Ray fest „Ja nachdem du gegangen warst kam ein neuer Wolf aber er hat nicht das Zeug zum Anführer“ sagte Moki

„Du wirst gleich sehen warum“ Einer der Wölfe gab die ganze Zeit Signale und die anderen folgte den Befehlen. Nach zehn Minuten hatten sie jeder einen prall gefüllten Beutel.

„Was tun die da?“ fragte Ray und man sah einen Anflug von entsetzten

„Wieso?“ fragte Luccan

„Der Anführer ist voll bescheuert“ sagte Moki

„ Baku der Meister der Wölfe hat vor zwei Jahren als du die Wölfe verlassen hast diesen Volltrottel zum Anführer gemacht weil er der Stärkste war, aber er war nicht unbedingt der Cleverste“ sagte Moki

„Wie oft hat er versagt?“ fragte Ray „Jetzt ist es sein achter Auftritt und wenn er jetzt versagt ist es das achte mal, er macht die Wölfe zu Gespött“ sagte Moki zornig

„Ist nicht mehr mein Problem“ sagte Ray

„Ich verstehe es nicht ganz was macht er denn falsch?“ fragte Luccan verwirrt

„Nun ich erkläre es mal“ sagte Moki der zu Ray schaute und welcher dann nickte

„Also Ray war Mitglied bei den Dieben, er war sechs Jahre alt als er von Baku auf gegriffen wurde und zum Dieb ausgebildet wurde, nach zwei Jahren wurde er zum Wolf ausgebildet und schon damals hatte er einige Besondere Fähigkeiten: Er konnte sich alles Merken was er sah, war Stärker und geschickter als die anderen und er kam zu den Wölfen, was wahrlich eine Ehre ist, mit zehn wurde er Anführer der Wölfe, er war der einzige der in Zehn Minuten mit seiner Truppe durch die gesamte Stadt ging und Sachen in Wert von 30 Tausend Goldmünzen stahl, wodurch die Diebesgilde sehr reich wurde, als er Zwölf wurde verließ er die Gilde in Frieden weil sein Opa und eine damalige Bekannte sich sorgen gemacht haben und jetzt ist der da Anführer und versagt zum achten mal“

„Ich verstehe“ sagte Luccan, „Sie stehlen mehr als sie Tragen können und behindern sich selbst“

„Ja so ist es, ein Trauerspiel“ antwortete Moki und plötzlich er schien ein Magier in einem blutroten Gewand mit Kapuze und einem schwarzen reich verziertem Stab. „Robe!“ sagte Ray, er, Moki und Luccan beobachteten den Magier.

„Bist du der Anführer? Ich lasse dich am leben wenn du jetzt mit deinen Leuten den Rückzug an trittst“ sagte der Magier, man sah nur die untere Hälfte seines Gesichtes, aber durch den Schatten unter der Kapuze kannte man rot glühende Augen erkennen mit einem Teuflischem Lächeln. Der Anführer lachte und deutete einen Angriff an. Der Anführer sprang zum Magier, als er drei Schritt von ihm entfernt war hielt ihn etwas in der Luft fest und der Magier sprach ganz Laut:

„Wer ab jetzt, noch einmal gegen den Kaiser rebelliert endet so wie er! Die Zeiten der Diebe in der Kaiserstadt sind ab sofort vorbei!“ nach dem er gesprochen hatte hörte man ein entsetzlich lautes und ekeliges knacken und einen Schmerzensschrei in gigantischer Lautstärke und der Anführer sackte in sich zusammen. Die anderen Standen nur planlos Rum und wußten nicht was sie tun sollten. Ray dachte über die Situation nach: Ich muss eigentlich nur die Befehle zum Rückzug geben. Er dachte sich einige Strategien aus und sagte mit ernstem Blick:

„Moki!, gib mir deinen Umhang und sag allen sie sollen fliehen, ich kümmere mich um die Fünf“

„Oh JA! Endlich zeig es ihnen!“ sagte Moki lachend und wurde schlagartig wieder ernst und schrie: „Los alle Mann weg hier!“ Die ganzen Zuschauer flohen in Panik und der Magier gab mit einer Geste das Signal, dass sie gehen sollten und in weniger als einer Minute war der Platz leer, nur Ray, Luccan, die Fünf Wölfe, Moki, der Magier und zehn Wachen waren noch auf dem Platz. Ray sah zu dem Magier, der auf den Anführer zuging der noch auf dem Boden lag.

„Hol ihn dir...“ sagte der Magier der drei Meter entfernt vor dem Anführer stand, mit gespreizten Fingern seine Rechte Handfläche auf ihn richtete und boshaft lachte. Bei genauerem hinsehen fiel Ray die Energie auf die auf der Handfläche sich langsam zu einem Ball verformen schien. Er rannte schnell zum Anführer, packte ihn am Kragen und schleuderte ihn zu einem der anderen Wölfe.

„Gar nicht schlecht! Aber nicht gut genug!“ sagte der Magier und feuerte die Kugel auf Ray ab die zu einem Feuerball wurde. Instinktiv drehte Ray dem Feuerball den Rücken zu und hüllte sich komplett mit dem Umhang ein bevor der ihn traf und es entstand eine 3 Meter hohe Feuersäule. Luccan und Moki stand das Entsetzen ins  Gesicht geschrieben

„W- was w- war d- das?“ fragte Moki mit zitternde Stimme

„Ein Feuerball der zu einer Feuersäule wurde“ antwortete Luccan mit ernstem Gesichtsausdruck.

Nach wenigen Augenblicken war die Feuersäule weg und es brannte in der Mitte nur noch ein kleines Feuer und drei Meter im Umkreis nichts als Ruß.

„Hübsch! Ein nettes Lagerfeuer!“ sagte der Magier lachend, „Ich sagte Ja die Zeit der Diebe ist vorbei!“ und er drehte sich zu Luccan und Moki und ging langsam auf sie zu. „Was nun?“ fragte Moki und schaute hektisch hin und her.

„Keine Panik! Wenn es hart auf hart kommt beschütze ich dich“ sagte Luccan mit ernstem Blick. Als der Magier nur einen Schritt vom Feuer entfernt war, wurde das Feuer plötzlich Größer und es sprang den Magier an. Es war Ray der unter einem feuerfestem Umhang war, der Umhang Brannte oberflächlich lichterloh, doch unter ihm war es kühl und das Futter war aus nicht Brennbarem Material, welches ihn vor der Feuersäule schützte. Ray drehte sich um, rannte zu Luccan und Moki und während er rannte legte er seinen Umhang ab. Als er bei Ihnen ankam sah er aus dem Augenwinkel einen schwarzen Strahl auf ihn zu kommen, er packte Moki mit einer Hand an der Brust und warf ihn ein Paar Meter hoch, mit der anderen Hand stieß er Luccan bei Seite.  Als der Strahl Ray traf sah Moki in seine Augen und er sah wie sie sich veränderten, die Pupille zog sich zusammen und es sah aus wie „Vertikale Pupillen “, Nein wie „Drachenaugen“, der Strahl durchschlug Ray Brust und er brach bewusstlos zusammen. „W- Was war das jetzt! Was machen wir jetzt? Was ist mit Ray...“ rief Moki verwirrt.

„Moki! Wir müssen weg hier!“ sagte Luccan bestimmend und Moki wurde ruhiger und nickte nur zustimmend.  Der Magier kam immer näher und er hielt fünf Meter vor ihnen und sprach mit gefasster Stimme: „Erstaunlich. Er hat mich verwundet so ein kleiner Mensch aber er wird jetzt Sterben, niemand überlebt so eine Wunde und nun zu euch beiden“ Luccan schloss die Augen, holte tief Luft und sagte mit selbstbewußter Starker Stimme: „Nicht so schnell Baraquie! Einer der Dämonen...“ und der Magier zuckte kurz zusammen. Der Dämon knurrte: „Jetzt erkenne ich dich auch wieder... LUCCAN! Luccan der Magier! Ich dachte du wärest Tot...“

„Na ja...tot geglaubte leben länger! Wenn du einen Kampf haben willst kannst du ihn haben aber ich muss dich warnen ich bin im Vollbesitz meiner Kräfte und du nicht“ sagte Luccan mit ernstem Gesichtsausdruck.

„Na gut ihr könnt euch zurückziehen, aber ich warne dich Luccan wenn du mir noch mal Begegnest und ich im Vollbesitz meiner Kräfte bin bist du tot“ knurrte Baraquie zornig, dann drehte er sich um und ging. Luccan nahm Ray auf die Schulter und fragte: „Kennst du einen sehr sicheren Ort?“, „Klar ich kenne mich hier sehr gut aus ich führe dich zu meinem Anführer Baku, der hängt auch an Ray und wird uns schutzanbieten“ antwortete Moki wie aus der pistole geschossen „Gut dann führe mich und zwar schnell“ sagte Luccan und ließ sich von Moki zu Baku führen. Sie liefen in einem sehr schnellen tempo und links und rechts zogen nur die Häuser vorbei quer durch das Händlerviertel, durch das Viertel der Höheren Bürgerschaft, nach einer weile verließen die Stadt in Richtung Armenviertel.

„Wie geht es ihm?“ fragte Moki besorgt

„Nicht gut“ antwortete Luccan bedrückt und Moki führte ihn zu einem für einen Armen, sehr Elegantes Haus das eine fast die Größe eines Anwesens hatte. Moki klopfte an die Tür und ein Stämmiger, Muskulöser Mann mit einer Narbe auf dem rechten Auge öffnete die Tür. „Was willst du?“ fragte der Mann kurz „Wir müssen zu Baku! Und Zwar Schnell!“ drängte Moki und der Mann begann zu grummeln „Ist in Ordnung laß sie herein“ befahl eine ruhige tiefe Stimme und sie traten ein. Sie kamen in einem Raum der bei den Reichen Leuten der Luxuriöse Eingangsbereich wäre, war bei Baku das Geschäftszimmer das wie bei einem Kaufmann eingerichtet war. Beim herantreten sah Luccan einen Mann mit bulligem aber Muskulösem Körperbau und schwarzen Haaren, sein alter dürfte so um die dreißig, fünfunddreißig Jahre liegen, seine Kleidung wirkte wie die eines Edelmannes neben ihm in greifbarer Nähe war ein Schwert welches nur von jemandem seiner Statur führen konnte, ein Zweihänder mit einer Klinge die so Breit war wie die Breite seines Oberarms und die Länge war bestimmt zwei Meter und hatte ein Gewicht von schätzungsweise sechzig bis achtzig Kilo, also durchaus furchteinflößend wenn man so einem Mann gegenüber sitzt.

„Luccan der Magier! Herzlich Willkommen in meinem Bescheidenen Domizil!“ sagte der Mann grinsend „Schon als ich euren Namen gehört habe wurde ich stutzig, General Baku“

„Ach lassen wir das... Ich bin schon lange kein General mehr“

„Sollte ich König der Örtlichen Diebe sagen?“ fragte Luccan lachen und kam auf Baku zu und reichte ihm die Hand. „Ha ha, angriffslustig wie eh und je, wie?“ sagte Baku lachend und schüttelte Luccans Hand und wurde schlagartig wieder ernst „Was ist passiert?“  Moki gab einen detaillierten Bericht darüber ab, wie die Wölfe versagt haben und Ray sie gerettet hatte. „Hm... ich lasse Ray in ein Zimmer bringen, damit du ihn versorgen kannst, danach werden wir ausführlich reden und weiter schauen“ sagte Baku nachdenklich

„Gut, danke“ antwortete Luccan mit besorgtem Blick auf Ray

„Ich hoffe er überlebt“

„Ich auch“

 „Ohhh, was ist passiert?“ fragte sich Ray als er wieder erwachte „Wo... bin... ich?“. Er lag in einem weichen Bett, in einem Fensterlosen Raum und es brannte kein Licht. Als ihm plötzlich der Kampf ein fiel griff er zur Schulter und fühlte einen Verband. Ray rappelte sich auf tastete sich blind zur Tür, als er sie langsam öffnete blendete ihn das grelle Licht. Als er die Tür durchtrat kam er in einen langen Korridor. „Wo zum Teufel bin ich?“ fragte sich Ray immer noch verwundert als er eine stimme hörte: „He alter haste ein Problem wie?“ Ray schaute wild hin und her „Hu.. Hu.. hier unten!“ sagte die Stimme und Ray schaute nach unten und sah eine kleine Maus. „Das Glaube ich ja nicht ich glaube ich habe jetzt den Verstand verloren! Eine sprechende Maus!“ sagte Ray kopfschüttelnd „He! Jetzt mach mal halblang, ich habe gerade ein Wieseljungen gesehen komm ich bring dich zu ihm!“ sagte die Maus und rannte los. Ray der hinterher rannte dachte nur: Jetzt renn ich hinter einer Maus her, was ist bloß los mit mir? Nach dem sie kreuz und quer durch verschiedene Korridore gelaufen waren erkannte Ray das er in einem Kanalisationsnetz war und in einem Versteck der Diebe. Ein paar Minuten später standen beide vor einer stabilen Holztüre „Hier ist der Junge, mach es gut ich muß weg“ sagte die Maus und rannte schnell wie der Wind.

8.4.09 15:58
 


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